YOUTH & ARTS community

Mit dem Projekt “Jugendkulturportal NRW” arbeitet der Trägerverein an einer überregionalen Problemstellung, die sich darin äußert, dass es bereits eine große Vielzahl an lokalen, regionalen und überregionalen Kulturportalen für Jugendliche gibt, die jedoch in der Regel hermetisch voneinander getrennt arbeiten. Wertvolle Mehrwerte und Synergiepotenziale werden damit nicht ausgeschöpft. Hierbei stechen zwei Bereiche deutlich hervor:

Daten & Strukturen: Ähnliche Angebote werden in unterschiedlicher Qualität bzw. mit unterschiedlichen oder fehlenden Zusatzangaben in die Einzelportale eingetragen. 


Überblick & Orientierung: Für den Nutzer ist eine einfache Orientierung im Web angesichts der Vielzahl an vorhandenen Portalen und den daraus resultierenden verstreuten Datenfragmenten nicht oder nur schwer möglich. 


Ansprechpartner

Yao Houphouet
Gesamtleitung

yao.houphouet@ensible.de

T 02974 30 900 33

Vernetzung der Jugendkulturportale in NRW

Bestehende kommunale Datenstrukturen sind nicht hinreichend auf die Zielgruppe der Jugendlichen ausgerichtet und werden von diesen wenn überhaupt nur sporadisch genutzt. Durch eine bessere Vernetzung der Portale untereinander und eine Integration der freien Portale (bspw. Bandportalen) werden die bestehenden Angebote für jugendliche Nutzer besser sichtbar. Dafür wird ein Such-Widget entwickelt, das ausgehend von einem angeschlossenen Einzelportal eine übergreifende, nutzerorientierte Suche ermöglicht. Zusätzlich dazu wird ein Zugang zu den Angeboten über eine webgestützte App ermöglicht, die speziell für Smartphones optimiert wurde. 


Laufzeit: Januar – Dezember 2016, gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh, Modellkommunen: Meschede, Schmallenberg, Jülich

Kultur und Teilhabe

Durch die Anpassung in Form von zusätzlichen Kategorien (Bspw. ‚geeignet auch für Flüchtlinge’ ‚Angebot der Flüchtlingshilfe’) sowie eine präzisiere Beschreibung der sprachlichen und weiteren Voraussetzungen von Angeboten im kommunalen Eventkalender werden die bestehenden kommunalen Datenstrukturen für eine flexible und nutzerorientierte Darstellung der Angebote der Flüchtlingshilfe nutzbar gemacht. Zudem werden allgemeine kulturelle Angebote insbesondere für junge Flüchtlinge durch die Vernetzung mit den Jugendkulturportalen sichtbar gemacht.Die Nutzer erhalten so einen zentralen Anlaufpunkt in jeder Kommune, wo die relevanten Angebote dargestellt sind. Zudem erhalten sie durch eine webgestützte App, die Möglichkeit diese Daten auch in einer für Smartphones optimierten Art und Weise abzurufen. 


Dieses digitale Angebot wird ergänzt durch die Einrichtung von physischen Begegnungsräumen in den Kommunen. Die Räume werden von den Kommunen oder Trägern der Flüchtlingshilfe bereitgestellt und erhalten eine speziell angepasste IT Infrastruktur. Diese ermöglicht eine sichere Anmeldung und Verwaltung von Nutzern, Zugang zum Internet und den gängigen Informations- und Kommunikationsapplikationen sowie vorinstallierte und über das Internet zugängliche Lernsoftware insbesondere für Sprachen. Perspektivisch kann diese Infrastruktur auch für eine dezentral organisierte, virtuelle Projektzusammenarbeit mit Flüchtlingen eingesetzt werden.

Die Entwicklung der webgestützten App sowie die Einrichtung der Begegnungsräume wird vom Kommunalen Integrationszentrum HSK (KI HSK) im Rahmen des Programms KOMM AN gefördert.

Laufzeit: Juli – Dezember 2016 (Vorheriges Projekt im Rahmen des Förderprogramms Zusammenkommen und Verstehen Oktober bis Dezember 2016), Modellkommunen: Meschede und Schmallenberg

       

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